Matcha Schale und Bambusbesen

Finde hier deine  Original Matcha Schale aus Gifu in Japan. Mino-Yaki Keramik und handgemachte Bambusbesen.

  • Matcha-Schale – Winter Storm

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  • Matcha-Schale – Graues Mosaik

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  • Matcha-Schale – Pink Harmony

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  • Matcha Schneebesen – Chasen Takayama N.1

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  • Matcha Schneebesen – Chasen Takayama N.3

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Ein Ausflug in die Welt der Matcha Schale

Die richtige Matcha Schale für sich zu finden ist eine wahre Freude. Das Betrachten der Teeschale sowie das Entdecken aller ihrer Facetten hat etwas meditatives und macht den Matcha Genuss zum perfekten Erlebnis. Finde hier deine Matcha Schale sowie wunderschöne Bambusbesen. Bald haben wir auch tolle Matcha-Set für dich im Angebot, sei also gespannt.

 

Was dich erwartet:

Die Matcha Schale Basics

Das Design der Matcha Schale 

Die Glasur der Matcha Schale 

Die Wahl der Matcha Schale 

Die Matcha Schale richtig verwenden

Pflege der Matcha Schale 

Herstellung der Matcha Schale 

Matcha Schale in der japanischen Teezeremonie 

Die Matcha Schale Basics

Es ist was Besonderes, eine echte japanische Matcha-Schale (Chawan) in seinen Händen zu spüren und die Schale an die Lippen zu führen, um eine kleine Portion smaragdgrünen Matcha Tee zu schlürfen. Die Matcha-Schale ist jedoch nicht nur zum Trinken des Matcha Tees gedacht, sie ist auch essenziell für die Zubereitung. Gute Matcha Schalen sind so getöpfert und mit Glasur überzogen, dass sie ideal für die Zubereitung mit dem Bambusbesen sind. Die Bambusbesen sind oft wertvolle Handarbeiten und sollten schonend behandelt werden. An der glatten Glasur der Teeschale gleiten die Schläge mit dem Bambusbesen hinweg, ohne die Borsten zu beschädigen. Schon lange haben sich Matcha-Schalen vom Gebrauchsgegenstand zu Sammlerstücken entwickelt.

 

Das Design der Matcha-Schale

Was sofort bei den Matcha Schalen auffällt ist die ansprechende Einfachheit und oft eine bescheidene Natur, die sich in rustikaler, ungleichmäßiger Form ausdrückt. Das hat seinen Ursprung im japanischen Wabi-Sabi, was die perfekte Unvollkommenheit bedeutet. Aber auch die historische Entwicklung hat zum Aussehen der Matcha Schalen beigetragen. Mit der Akzeptanz der unvollkommen wirkenden Keramiken beginnt man die tiefgründige japanische Ästhetik zu verstehen.

Bei den handgearbeiteten Schalen wissen die Töpfer nie zu 100%, wie das Ergebnis aussehen wird. Daher sind handgefertigte Matcha Schalen immer ein Unikat.

 

Die Glasur der Matcha-Schale

Oft hat die Oberfläche verschiedene Ebenen, ist wellig, oder hat einen schrägen Lippenrand. Auch gibt es keine einheitlichen Vorgaben für Glasuren und Verzierungen. Ob glatte Oberfläche, bunte lebhafte Verzierungen, oder rustikale Kanten, als auch düstere Farben. Eine Teeschale kann jeden Charakter und jede Stimmung widerspiegeln. Betrachte auch die Details eines handgefertigten Stücks. Eine tropfende Glasur, eine leicht schiefer oder welliger Lippenrand, ein Fingerabdruck des Töpfers in der Glasur. Das sind alles Beispiele für die „Handschrift“ des Künstlers.

Matcha-Schalen können, je nach Art des Tons und der Art der Glasur, Glasurrisse entwickeln. So wie unsere Schale „Grey Mosaik.“ Risse, die nur in der Glasur vorhanden sind, lecken und schwächen das Gefäß keinesfalls. Sie werden sogar von Teetrinkern, Teeschalen-Sammlern, als auch Töpfern sehr geschätzt. Risse sind die „Stimme des Tons“, sagt man. Die Keramik ist ein Material, das mit seiner gewissen „Eigendynamik“ zum Erscheinungsbild der Oberfläche beiträgt. Keine zwei Keramikstücke werden jemals genau gleich sein, wenn die Glasur ihr einzigartiges Muster entwickelt. Am Boden des Gefäßes in der Nähe des Fußrings hinterlässt der Töpfer seine individuelle Signatur.

Wahl der Matcha-Schale  

In Japan wählen Sammler ihre Matcha Schalen basierend auf der Form, der Struktur ihrer Oberfläche, dem Design des Fußrings, oder dem Gesamtbild auf dem Teetablett im Zusammenspiel mit den anderen Matcha Utensilien. Alles in allem variiert die Ästhetik von Teeschalen von Töpfer zu Töpfer. Für Sammler spiegelt die Wahl der zu verwendenden Teeschale eine Stimmung oder einen Anlass wider.

Wir empfehlen die Teeschale nach dem eigenen Erfahrungsstand auszuwählen. Ist man Beginner und muss erstmal mit den Materialien vertraut werden, oder hat man bereits die Expertise wertvolle Stücke pfleglich zu behandeln?

 

Die Matcha-Schale richtig verwenden

Traditionell wird Matcha in Japan bei der japanischen Teezeremonie (Chanoyu) verwendet. Aber du kannst Matcha auch ganz einfach in deinen Alltag integrieren und auf lockere Weise zubereiten und trinken. Du könntest für die Zubereitung alles verwenden, was du zuhause besitzt, doch wir empfehlen ganz klar die bewährten Utensilien wie Bambusbesen und Teeschale zu benutzen. Matcha kannst du warm oder auch kalt trinken. Die Zubereitung ist einfach und im Wesentlichen die gleiche. Bei der kalten Variante nimmst du einfach kaltes, statt warmes Wasser.

Zubereitung von Matcha in der Matcha Schale

Die Matcha Schale ist ideal für die Zubereitung. Die bauchige Form bietet viel Platz, um den Matcha mit dem Bambusbesen schaumig zu quirlen. Die hohen wände sorgen zudem dafür, dass der Matcha länger warm bleibt.

  1. Wir empfehlen den Matcha in die Schale zu sieben, um das beste Ergebnis zu erhalten. Benutze am besten ein kleines feinmaschiges Sieb (Furui). So werden auch die kleinsten Klümpchen zerkleinert. In der Zwischen Zeit kannst du gerne den Bambusbesen bereits in einem Glas mit Wasser aufweichen, so dass die Borsten schön geschmeidig werden.
  2. Nimm zwei gehäufte Bambuslöffeln (Chasaku) mit Matcha und siebe diese in die Teeschale.

Hast du keine Chasaku, so nimm einfach einen halben gehäuften Teelöffel?

  1. Das aufgekochte Wasser sollte auf 70° – 85° runterkühlen. Gieße ca. 70 ml auf das grüne Pulver. Benutze den Bambusbesen (Chasen), um den Inhalt der Schale mit einer Zickzack-Bewegung schaumig zu schlagen. Führe den Bambusbesen zunächst entlang der Teeschale, um alle Matcha Partikel aufzunehmen. Schlage nun den Inhalt schön kräftig für ca. 30 Sekunden. Dabei sollten die Borsten des Bambusbesens nur die Oberfläche des Matchas berühren und nicht an den Boden gedrückt werden.
  2. Hat sich ein feiner grüner Schaum gebildet, ist der Matcha fertig und es ist Zeit zum Genießen. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass je mehr Matcha Pulver verwendet wird, um so schaumiger der Tee wird.
  3. Denke dran, die Borsten des Bambusbesens zu reinigen. Es reicht dabei, wenn der Bambusbesen unter heißem Wasser gespült wird.
  4. Stelle den Bambusbesen aufrecht auf das flache Ende und lass ihn einfach an der Luft trocknen. Hast du einen Halter (kusenaoshi) für den Bambusbesen, so benutze diesen.
  5. Der Chasen sollte nach dem Gebrauch nicht auf die Seite gelegt werden, da er sich beim Trocknen verformen könnte.

Pflege der Matcha-Schale

Die japanische Teekeramik ist sehr empfindlich. Daher solltest du darauf achten deine Keramik vorsichtig zu reinigen.  Nach dem Gebrauch genügt es die Teeschale einfach mit warmem Wasser abzuspülen und mit einem weichen Küchentuch trockenzuwischen. Bitte unter keinen Umständen die Schale in der Spülmaschine waschen und auch kein Spülmittel benutzen. Die Oberfläche ist trotz Glasur porös und kann den Geruch des Spülmittels aufnehmen. Du möchtest auf jeden Fall keinen Spüli-Geschmack in deinem Matcha.

Die hohen Temperaturen in der Spülmaschine und die langen Waschgänge könnten die Glasur beschädigen, sodass die Schale undicht wird. Den gleichen Effekt könnte das Aufbrühen von anderen Tees haben. Insbesondere Tee der kochend heiß aufgebrüht werden muss, ist nicht für die Matcha Schale geeignet. Daher bitte auch die Schale nicht in der Mikrowelle verwenden.

Wenn du diese einfachen Pflegehinweise verfolgst, wirst du lange Freude an deiner Teeschale haben.

Geschichte der Matcha-Schale

Wie der Tee so kamen auch die Teeschalen aus China nach Japan. Zu Beginn dem Adel, den Aristokraten sowie dem Klerus vorbehalten, entwickelte sich mit der Zeit Tee zur großen Popularität im japanischen Bürgertum. Die chinesischen Teeutensilien, wie die Jian-Teeschale, die als Urtyp der Teeschale galt, waren für die einfachen Leute unbezahlbar. Daher bediente man sich koreanischen Reisschalen, chinesischer B-Waren, oder einheimischen Imitationen. Schäden verleihten den Teeschalen einen eigenen Charakter, was sehr geschätzt wurde.

Mit der Entwicklung der Teekultur in Japan sowie mit dem wachsenden Wohlstand der bürgerlichen Schicht, gewannen auch die einheimischen Produkte an Bedeutung. Zwar wurde vorerst nach chinesischem Vorbild getöpfert, doch fingen die Töpfer an immer mehr eigene Akzente zu setzen. End des 16. Jahrhunderts gewannen die einheimischen Produktionen sogar an Popularität und fingen an die ausländische Keramik zu verdrängen. Wie in jeder Bewegung oder Kultur gab es auch hier Teeliebhabern, die mit dem Trend gingen und solche die sich von diesem distanzieren wollten. Das gab den Töpfern die Möglichkeit verschiedene Style mit verschiedenen Formen und Glasuren zu entwickeln, um die individuellen Vorlieben zu bedienen.

Da Japan reich an Tonvorkommen ist, entwickelten sich über ganz Japan verteilt Töpferregionen. Diese produzierten Keramiken, die sich in Struktur, Farbe und Brennart unterschieden, sodass die jeweiligen Keramiken nach den Regionen aus der sie stammen, benannt wurden. Die bekanntesten Regionen sind Raku-, Mino-, Oribe- und die Seto-Yaki.

 

Herstellung der Matcha-Schalen

Für das Töpfern von Teeschalen wird in allen berühmten Töpfergebieten Japans unterschiedlicher Ton verwendet. Die Zusammensetzung der Tonsorten ist sehr verschieden und hat ihre besonderen Eigenheiten. Diese markanten Eigenschaften werden sogar klassifiziert, so dass eine Abgrenzung zu anderen Regionen und Stilen leichter fällt.  Die bekanntesten Gebiete für Keramiken und somit auch die bekanntesten Keramiksorten sind die Raku-, Mino-, Oribe- und die Seto-Keramiken sowie die Shino-Keramik als Teil der Mino-Keramik. Aufgrund ihrer Lage waren diese Gebiete besonders für ihre glasierte Keramik bekannt, mit deren Entwicklung sich auch ihre Popularität entwickelt hat. Hier bei uns im Shop findest du hauptsächlich Schalen aus Mino-Keramik.

Durch den unterschiedlichen Ton entstehen viele verschiedene Keramikprofile von hell bis dunkel, von fein- bis grobkörnig. Traditionell werden die Schalen von Hand aus dem lokalen Ton hergestellt, der in Holz-, Elektro- oder Gasöfen gebrannt wird. Wichtig ist, dass die Öfen keine zu hohe Innentemperatur erreichen.

In Dichte und Tonstruktur sind Teeschalen viel weicher als Porzellan-Geschirr. Porzellan wird nämlich bei sehr hohen Temperaturen gebrannt, sodass deren Glasur sich mit dem Ton verbindet, und eine harte Oberfläche erzeugt.

Matcha-Schale in der japanischen Teezeremonie

Selbst heute halten die Japaner die Tradition der japanische Teezeremonie am Leben und in Ehren. Die Schüssel ist groß und die Portion Matcha Tee ist klein. Genau wie es Tradition ist, genau wie man Matcha in Japan serviert. Das Trinken von pulverisiertem Tee in Japan nahm seinen Anfang im 11. Jahrhundert. Dabei hat sich schnell auch eine gut gemachte Schale zu einem begehrten Objekt entwickelt.

Bei der Teezeremonie wird die passende Teeschale zu dem Ereignis ausgewählt. Sie muss zu den Utensilien passen und wie die Schale gehalten wird spielt auch eine Rolle. Eine Seite symbolisiert das Gesicht der Schale, welches zum Gast gerichtet wird. Getrunken wird dann von der Rückseite.

 

Die Matcha Schale Basics

Das Design der Matcha Schale 

Die Glasur der Matcha Schale 

Die Wahl der Matcha Schale 

Die Match- Schale richtig verwenden

Pflege der Matcha Schale 

Herstellung der Matcha Schale 

Matcha Schale in der japanischen Teezeremonie